Funktion der Bürstendosierung

 

 









Die Bürste besteht aus einem zylindrischen Kern, welcher mit zwei unterschiedlich langen Bürstenbündel bestückt ist. Zwischen den achsialen Bürstenscheiben sind zusätzlich Kunsstoffscheiben aufgezogen.

 

 


Die Hülse weisst eine Gewindenut auf, deren Innendurchmesser dem Durchmesser der kürzeren Bürstenbündel, und deren Aussendurchmesser dem Durchmesser der längeren Bürstenbündel entspricht.
Entgegengesetzt zur ersten Gewindenut liegen drei weitere, im spitzen Winkel zur Bohrungsachse. Innen und Aussendurchmesser der zweiten Nut entsprechen der Ersten.

 



Im radialen Abstand der längeren Bürsten-bündel wird das Schüttgut eingelagert und in den ersten Gewindegang gefördert.

 



Das untere Bild zeigt die Gewindehülse in der Abwicklung. Der Punkt 1 stellt eine einzelne Borste dar, die versucht auf der radialen Umlaufbahn (rote Linie) der Dosierbürste zu bleiben. Vor der Borste liegt das zu fördernde Gut.
Bedingt durch die Steigung des Gewindes, wird die Borste am Gewindesteg (2) durchgebogen. Um Ihre ursprüngliche Form wieder einzunehmen, nutzt sie die nächste Ausgleichsnut (3) und springt in die nächst höhere Gewindenut, wo sie das dort befindliche Fördergut weiter schiebt.

Die im unteren Gewindegang verbleibenden Borsten , welche noch keine Biegung erfahren haben, fördern das Fördergut weiter.

Das System ist, bezüglich den meisten Produkten, selbstreinigend.
Alle Gewindeteile werden dauernd durch die Drehbewegung der Bürste gereinigt. Die langen Borsten werden durch das zurückfedern, bei der Entlastungsbewegung, gereinigt.

 











Nebenstehend die Dosiereinheit
im Zusammenbau.